Sonntag.

Heute ist Sonntag. Seitdem ich meine Bachelorarbeit schreibe ist das so ziemlich der schlimmste Tag der Woche. Warum? Kann ich euch sagen. Ich arbeite Montag bis Mittwoch und von Donnerstag bis Sonntag schreibe ich an der Arbeit. Den Rest könnt ihr euch wahrscheinlich ungefähr selbst vorstellen. Nur die Hälfte geschafft, wieder viele unwichtige Dinge gemacht, gar nichts gemacht,…

Nun ich will mal versuchen etwas positives aus diesem Grusel-Sonntag zu machen. Während ich stundenlang vor dem Computer sitze und verzweifelt versuche Signale von meinem Gehirn an meine Hand zu senden doch bitte endlich die Datei mit dem Namen „Bachelorarbeit“ zu öffnen, entdecke ich viele spannende Sachen. Haha, ja Prokrastination, Katzenvideos und so. Aber das soll jetzt ja auch nicht das Thema sein.

Ich werde euch jetzt immer meine liebsten Sonntagsentdeckungen vorstellen. Wenn ihr Sonntags also mal nichts von mir hört, dann ist das ein gutes Zeichen, dann wir ich nämlich fleißig.

Punkt 1 | Spotify. Also Spotify kenne ich schon länger, aber so richtig für mich entdeckt habe ich es erst jetzt. Ich höre gerne Country, Folk, Western, Indie Musik und bin immer auf der Suche nach tollen Künstlern. Bei Spotify gibt es die Funktion Entdecken oder Stöbern und dann kann man Playlists nach Genre suchen. Ich habe dort schon einige Schätze entdeckt. Und das praktische, man ist stundenlang mit Musik versorgt ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen. Ich persönlich finde auch die Spotify-Werbung zwischendurch nicht so schlimm.

Punkt 2 | Evernote. Ich war schon lange auf der Suche nach einer nützlichen App in die ich schnell mal meine Ideen für Blogeinträge notieren kann. Ich habe zwar ein wundervolles Notizbuch in dem auch so allerhand landet, aber die wirklich guten Ideen kommen mir natürlich immer nur, wenn ich das nicht dabei habe. Der besondere Clou, man kann die App auch auf dem Computer oder Tablet synchronisieren und hat so immer die Möglichkeit schnell mal was aufzuschreiben.

Punkt 3 | Katrin Bauerfeind. Entdeckt habe ich Katrin Bauerfeind über diesen Artikel. Ich liebe diesen Artikel. Vielleicht auch, weil ich mich so sehr darin wiederfinden kann. Also habe ich mir die Person dahinter mal genauer angeschaut. Und ich habe ein Buch gefunden: „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag. Geschichten vom schönen Scheitern.“ Es hat mir irgendwie zugesagt und ich werde es demnächst in der Buchhandlung mal durchblättern. Wer weiß vielleicht kann ich ja dann bald mehr darüber berichten.

Mein größter Traum ist es, einfach weiterzuschlafen! Jeden Morgen! Mein Schlafbedürfnis ist immens. Acht Stunden Schlaf sind für mich eher ein erweitertes Nickerchen. Mein Leben ist praktisch eine Art Schlafstörung. Es ist das, was passiert, wenn ich nicht schlafe. Nachdem ich aufgestanden bin, legt sich mein Kreislauf noch mal hin. Ich gehe vom Schlafzimmer ins Bad und habe Jetlag. Ärgerlich, aber man kann sich seinen Biorhythmus ja genauso wenig aussuchen wie seine Schuhgröße.

Mit diesen Worten von Katrin Bauerfeind möchte ich mich verabschieden. Unglaublich, dass es jemanden gibt, der einem so aus der Seele sprechen kann. Ich hole mir jetzt einen Kaffee und werde dann wohl doch nochmal diese fiese Bachelorarbeit in Angriff nehmen.

♥ Sina

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